...da fällt uns doch bestimmt was ein, z.B. die unsäglichen Folgen der Einbahnstraße oder die Golfplatzerweiterung. Anregungen jederzeit willkommen! Diskutieren kann man über die Themen dann auf der nächsten Seite im Forum....
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3. Startbahn für Franz Josef - mit Vollgas an der Zukunft vorbei
Was schert uns im Münchner Süden die 3. Startbahn? Tja, wer so denkt, denkt sicher nicht an unsere gemeinsame Zukunft oder die unserer Kinder. Denn wer daran denkt, tritt für eine Reduzierung des bereits jetzt dank Billigfliegerei ins Groteske übersteigerten Flugwahns ein. Und wie man sich irren kann, erfährt man beim Klick auf das Bildchen.....
nicht nur in der Berggasse ein Thema, aber auch: die gefährliche Atomstrom-Politikposse vor und nach dem Gau in Japan...
Im Dezember 2009 haben wir gegen die geplante Laufzeitverlängerung für die Atomkraftwerke mit flashmobs in vielen deutschen Städten protestiert. Heute, während in Japan noch die Reaktoren glühen, macht die schwarz-gelbe Bundesregierung eine Kehrtwende. Aber kann man den Hütern der Milliardengewinne für Energieriesen trauen? Zur Zeit läuft das Moratorium, das Kanzlerin Angela Merkel wohl vor allem als Schnellschuss gegen die drohenden Stimmenverluste bei den anstehenden Landtagswahlen verhängt hat (ohne dass es etwas genutzt hätte, denn jetzt gibt es den ersten grünen Ministerpräsidenten in Deutschland!), doch ob darauf tatsächlich die erste Stufe des Ausstiegs - nämlich die Rücknahme der Laufzeitverlängerungen und die Abschaltung der gefährlichsten Schrottmeiler folgt, steht noch in den Sternen - und vielleicht in der Macht der "Ethikkommission". Vernünftige Menschen brauchen sowas gar nicht, denn eine Technologie, die strahlenden Müll für Jahrtausende hinterlässt, kann gar nicht ethisch vertretbar sein. Das wissen auch die dümmsten unter uns schon seit Tschernobyl....mehr zum Thema beim Klick auf das Bild!
Hausnamen-Beschilderung - gute Idee mit schlechter Umsetzung....
Eigentlich keine schlechte Idee - die alten Hausnamen auf Schildern an den historischen Gebäuden zu dokumentieren. Aber der Schuss geht nach hinten los, wenn man durch falsche Schilderwahl die geliebten Häuser verschandelt. Wie man bei der Vorstellung der Schilder (links) sehen konnte, sind dieselben in der gleichen Größe geplant wie Straßenschilder, was bei den oft sehr langen Hausnamen ("Beim Meilenberger" z.B.) extrem lange Schilder erfordert, deren Größe damit allzu oft im krassen Gegensatz zur Größe der Häuser steht (fachkundiger Kommentar des Bürgermeisters in einer eMail: "Lange Hausnamen - große Schilder, kurze Hausnamen - kleine Schilder" - darauf wären wir auch selbst gekommen). Außerdem fällt die historisierende Schrift, die von vielen zudem als kitschig empfunden wird und - wie die Schilder des Historienpfads zeigen - absolut überflüssig ist, durch ihre Nähe zu den Straßen- und sonstigen Schildern aus der Nazizeit auf. Das müssen wir an unseren Häusern sicher nicht haben, selbst wenn - wie Christian Steeb in einem Dementi anmerkt - die Schwabacher Schrift (im übrigen wie alle anderen gebrochenen Schriftarten auch) von den Nazis verboten wurde - welcher Passant oder Tourist weiß das schon??? Es wäre sinnvoll gewesen, die Gestaltung der Schilder einer Fachkraft (Grafiker/in) oder gleich dem Historischen Verein zu übertragen. Dort kennt man sich mit sowas aus.
Ärgerlich auch die zweifelhafte Recherche: Für die Berggasse 18 wurde uns von der Stadt ein Schild angeboten, das die Aufschrift "Zum Meilenberger" tragen sollte. Wie man mit wenig Aufwand dem Kataster (links) im Staatsarchiv (auch im Stadtarchiv vorhanden) entnehmen kann, lautet der Hausname dagegen "Beim Meilenberger". Schließlich ist das Haus keine Wirtschaft. Dass die Hausnamen früher anders lauteten, mag sein - im Artikel der SZ ist jedoch ausdrücklich von den Namen der Steuerkataster die Rede - und da heißt es nun mal "beim". Gerne lassen wir uns vom Gegenteil überzeugen. Abgesehen davon ist es mehr als scheinheilig, wenn sich die Stadt einerseits gönnerhaft daran beteiligt, die Häuser mit historischen Namen zu dekorieren, und andererseits die historische Bausubstanz ungerührt dem Abbruch oder dem Verfall preisgibt (alter Bauhof, altes Krankenhaus an der Sauerlacher Straße, altes Vermessungsamt). Da gäbe es dringenderen Handlungsbedarf!
>Beiträge hierzu im Forum lesen und mitdiskutieren!
Die Einbahnstraße oder wie man in die Berggasse kommt / nicht kommt...
Die vorbildliche Lösung: Vorfahrt für alle! Nachdem diese Bilder an die Stadt gemailt worden waren, hat es noch fast zwei Wochen gedauert, bis der hochgefährliche Zustand geändert wurde - aber das Einfahren in die Berggasse soll "zu gefährlich" sein! Alles weitere zur Sachlage und zur Entwicklung in Sachen Berggassenzufahrt bei Klick auf das Bild!
Der Golfplatz (oben eines der Plastinationsbilder aus der homepage - nein, es handelt sich nicht um den Nord-Ostsee-Kanal nach einem Tankerunfall und nein, das Bild wurde nicht verändert!) soll erweitert werden. Mehr dazu bei Klick auf das Bild.
Hinweis: Beim Bauvorhaben Berggasse 12 hat sich eine für die Anwohner und Nachbarn erträgliche Lösung ergeben, die hoffentlich in eine gute neue Nachbarschaftsbeziehung führen wird. In diesem Sinn und im Vertrauen auf eine weiterhin positive Entwicklung habe ich den ursprünglich wirklich gravierenden Problemfall aus dieser Rubrik herausgenommen. Über das Bauvorhaben werde ich künftig unter "was gibt's neues" berichten.
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